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Kumulativ promovieren

Inhaltsverzeichnis

Entscheidungsfindung, Exposé, Fragen und Antworten: Alles zum Thema kumulative Dissertation

Viele Promovierende stellen sich dieselbe Fragen: Kumulative Dissertation oder Monografie? Welche Vor- und Nachteile hat eine kumulative Promotion? Wer eine kumulative Dissertation in Erwägung zieht, sollte sich darüber auf jeden Fall Gedanken machen. Diese Fragen sind allerdings nicht immer einfach zu beantworten und von mehreren Faktoren abhängig.

Zuerst einmal kommt es darauf an, ob eine kumulative Promotion in der Promotionsordnung vorgesehen ist und die Promotionsbetreuung dieses Vorhaben unterstützt. In Forschungsprojekten mit hohen Publikationsanforderungen ist eine kumulative Promotion oft eine gute Wahl. Ausschlaggebend ist auch das Fach. Ist es eher üblich viele Paper zu verfassen oder wird eher in Monografien publiziert?

Dieser Blogbeitrag kann keine Antwort darauf geben, ob die kumulative Promotion die bessere Wahl für Dich ist. Er kann Impulse dafür liefern, was man vor einer kumulativen Promotion bedenken sollte. Darüber hinaus findest Du Fragen und Antworten zur kumulativen Promotion und bekommst einen Einblick, wie Du ein Exposee für eine kumulative Dissertation verfasst.

Der Unterschied zwischen einer kumulativen Dissertation und einer Monografie

Beginnen wir mit den Basics: Eine kumulative Dissertation ist eine publikationsbasierte Dissertation und besteht im Gegensatz zu einer Monografie aus verschiedenen Aufsätzen. Bei den Aufsätzen handelt es sich um mehrere, publizierte, oder zur Publikation angenommene, wissenschaftliche Beiträge in Fachzeitschriften. Dabei müssen die verschiedenen Beiträge meistens einer inhaltlichen Logik folgen und thematisch zusammenhängen.

Die kumulative Dissertation im Trend

Die Anzahl der Promovierenden, die kumulativ promovieren nimmt aktuell zu. Es war schon 2013 so, dass bereits ein Fünftel aller Promovierenden kumulativ promovierten, allerdings beschränkte sich dies damals weitgehend auf die Naturwissenschaften. Meiner Beobachtung nach ist die kumulative Promotion mittlerweile auch in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften angekommen. Ich hatte beispielsweise noch nie so viele kumulativ-promovierende Teilnehmende in meinen Schreibcoaching-Workshops.

Was hält die Promotionsordnung zur kumulativen Promotion bereit?

In manchen Fächern ist es schon länger üblich, kumulativ zu promovieren. In der Promotionsordnung sollte klar geregelt sein, wie das Promotionsverfahren abläuft. In anderen Fächern ist die kumulative Promotion noch nicht so verbreitet, wobei sie nun auch in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften, wie bereits erwähnt, immer üblicher wird. Sogar in den Rechtswissenschaften habe ich schon Menschen getroffen, die kumulativ promovieren.

Ausschlaggebend ist, dass die Promotionsordnung das kumulative Promovieren vorsieht. Dabei ist es wichtig, dass die Aussagen bestenfalls über „eine kumulative Promotion ist möglich“ hinaus gehen. Ideal ist es, wenn es konkrete Vorgaben und Anweisungen gibt, nach denen Promovierende sich richten können. Generell ist es wichtig, dass Sicherheit über die Möglichkeit, das Verfahren und die Vorgaben für die kumulative Promotion besteht. Das ist noch nicht in allen Fächern der Fall. Hast Du Dich schon darüber informiert, wie es in Deinem Fach aussieht?

Vorteile der kumulativen Dissertation

Eine kumulative Dissertation ermöglich einen Fortschritt der Dissertation in kleinen, überschaubaren Schritten im Rahmen der einzelnen Publikationen. Das ist für so ein umfangreiches Schreibprojekt wie eine Dissertation ein großer Vorteil.

So können neue Ideen und aktuelle Forschungen in den Artikel einfließen und je nach Dauer des peer-review-verfahrens schnell veröffentlich werden.

Eine kumulative Dissertation ermöglicht nicht nur mehr, sondern außerdem schnellere Publikationen als eine Monografie. Das ist für die Planung einer wissenschaftlichen Karriere wichtig. Veröffentlichte Artikel tragen zur Sichtbarkeit und möglicherweise auch zur Vernetzung im Fachgebiet bei. Dabei ist es mit mehreren Publikationen im Verlauf der Promotionsphase auch einfacher, international wahrgenommen zu werden.

Es ist möglich, eine kumulative Dissertation im Rahmen mehrerer Forschungsprojekte zu schreiben. Obwohl die Promotionsordnungen verlangen, dass die Publikationen kumulativer Dissertationen fachlich zusammenhängen, wird die fachliche und methodische Vielfalt gefördert.

Erfahrungen in wissenschaftlichen Publikationsprozessen und der Austausch oder das Feedback, dass durch die Reviews gegeben wird sind ein weiterer Vorteil einer publikationsbasierten Dissertation.

Welche Rolle spielt die Promotionsbetreuung bei meiner kumulativen Promotion?

Möglicherweise spielt es für den Erfolg der kumulativen Promotion eine Rolle, ob die Promotionsbetreuung selbst publikationsfreudig ist und gegebenenfalls auch Kontakte zu Verlagen oder Fachzeitschriften hat. Wichtig ist, dass die Promotionsbetreuung den „Publikationsmarkt“ im eigenen Fach gut kennt.  Es ist wahrscheinlich, dass Du im Verlauf Deiner kumulativen Promotion nicht nur die inhaltliche Expertise der Promotionsbetreuung benötigst, sondern auch eine Expertise zu den Publikationsmöglichkeiten und vielleicht sogar Kontakte zu Verlagen oder Herausgeberschaften.

Für den Erfolg einer kumulativen Promotion ist wichtig, dass die Promotionsbetreuung hinter der kumulativen Promotion steht, dass sie dem Promotionsprojekt positiv gegenübersteht und das Vorhaben begrüßt. Von Vorteil ist auch, wenn die Promotionsbetreuung bereits Erfahrung mit der Betreuung kumulativer Promotionen hat und auch schon andere Menschen im kumulativen Verfahren bei dieser Promotionsbetreuung promoviert haben. Wenn Du die erste Person bist, die bei dieser Promotionsbetreuung kumulativ promoviert, muss das Wissen über den Ablauf und die Vorgaben erst geschaffen werden. Das kann manchmal zu Verunsicherungen auf beiden Seiten und gegebenenfalls auch zu Verzögerungen führen.

Die notwendige Anzahl an Artikeln, die für die Promotion notwendig ist, und in welchem Stadium des Veröffentlichungsprozesses sie sich befinden müssen, (z.B. publikationsfähig, eingereicht, angenommen oder veröffentlicht) kann geregelt sein. Da die Veröffentlichung in manchen Zeitschriften einiges an Zeit in Anspruch nehmen kann (wir sprechen hier von zwei Monaten bis zu zwei Jahren), ist dieser Aspekt sehr wichtig, wenn Du nur einen engen Zeitrahmen für die Dissertation zur Verfügung hast. Darüber hinaus kann die Autor*innenschaft geregelt sein: Musst Du die Allein-Autorenschaft haben? Wie zählen Artikel für die Gesamtanzahl, wenn Du Co-Autor*innen hast? Dürfen Betreuer*innen oder Gutachter*innen Co-Autor*innen sein, und wenn ja, bei wie vielen Artikeln? Dürfen sie Artikel am Ende begutachten, wenn sie Co-Autor*innen sind? In letzterem Fall erhöhen manche Universitäten die Anzahl der Kommissionsmitglieder für die Begutachtung der Dissertation.

Hinweis: Ist all dies oder nur ein Teil davon in der Promotionsordnung oder ergänzenden Regelungen deiner Universität nicht geregelt, obliegt es in der Regel der Promotionsbetreuung oder der Kommission zu beurteilen, ob die Publikationen ausreichend für deine Dissertation sind.

Achtung ist geboten, wenn Dir die Promotionsbetreuung nicht die Wahl lässt, sondern die kumulative Promotion zur Pflicht macht und Co-Autorenschaften durch die Promotionsbetreuung in der Promotionsordnung nicht begrenzt sind. Die gemeinsame Veröffentlichung mit der Promotionsbetreuung kann zwar ein nützlicher Lernprozess sein, wenn es sich um eine echte Co-Autorenschaft handelt, aber die kumulative Promotion eröffnet auch eine zusätzliche Abhängigkeit von der Promotionsbetreuung. Diese kann genutzt werden, um Druck auszuüben, auf deinen Artikeln als Co-Autor*in zu erscheinen. In einem solchen Fall ist es nützlich, zum einen für sich abzuwägen, ob man Wert auf Allein-Autorenschaften legt (wenn man z.B. in der Wissenschaft bleiben möchte), und zum anderen die Publikationsliste der Promotionsbetreuung und bisheriger Doktoranden bezüglich eines auffälligen Co-Autorenschaftsverhältnisses unter die Lupe zu nehmen.

Ist mein Promotionsprojekt für eine kumulative Promotion geeignet?

Finde heraus, ob sich genügend Publikationen mit einem inneren Zusammenhang zu dem gewählten Thema schreiben lassen. Das bedeutet auch, dass sich das gewählte Thema in Fachzeitschriften oder Aufsätzen in Sammelbänden renommierter Verlage unterbringen lassen muss.

Meistens eignen sich empirische Forschungen sehr gut für eine kumulative Promotion. Oft sind es wissenschaftliche Mitarbeitende in Forschungsprojekten, die eine kumulative Promotion für sich in Erwägung ziehen. Im Projektzusammenhang wird meistens ohnehin publiziert, so dass sich diese Publikationen für die kumulative Promotion nutzen lassen.

Generell ist es sinnvoll, das gesamte Promotionsprojekt im Vorhinein einmal durchzuplanen und einen Publikationsplan zu erstellen. Der soll mit der Promotionsbetreuung verbindlich abgesprochen werden. Für Mitarbeitende in Forschungsprojekten kann es Sinn machen, den Publikationsplan für die Dissertation auch mit der Projektleitung, sofern das nicht die Promotionsbetreuung ist, abzusprechen. Möglicherweise gibt es hier noch weitere Unterstützung.

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Formale Voraussetzungen der kumulativen Dissertation

Kommen wir zurück zu den wichtigen Basics: Die formalen Voraussetzungen. Wie bereits oben erwähnt, ist viel davon in der Promotionsordnung geregelt oder von der betreuenden Person abhängig. Hier folgen nun noch einige weitere Infos dazu.

Peer-Review-Verfahren

In der Promotionsordnung sollte geregelt sein, wie viele der Beiträge ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen haben müssen.

Synopse, Mantel- oder Rahmentext

Zu einer kumulativen Promotion gehört in der Regel auch eine Synopse bzw. ein Mantel-/Rahmentext. Dieser stellt für die einzelnen Beiträge der kumulativen Promotion einen inhaltlichen Zusammenhang her. Erkundige Dich, ob es hierfür Vorgaben gibt oder welche Erwartungen Deine Promotionsbetreuung zu Inhalt und Länge hat. Hier kann die Diskussion der Methoden geführt und beispielsweise begründet werden, auf welcher übergeordneten Theorie die einzelnen Aufsätze basieren. Die eingereichten Aufsätze können auf einer Meta-Ebene betrachtet und diskutiert werden.

Nachweise der Leistungen

Schlussendlich kann die Promotionsordnung auch vorgeben, in welcher Form die Co-Autor*innen schriftlich erklären, welchen Anteil Du an gemeinsam publizierten Beiträgen erbracht hast, und ob und wie das erfolgte Peer-Review nachgewiesen wird. Auch hier gilt, wenn es keine Regelungen gibt, wende Dich an Deine Promotionsbetreuung.

Mehr zum Thema Co-Autor*innenschaft

Was ist bei einer Co-Autor*innenschaft zu beachten? Gemeinsam zu publizieren ist in manchen Disziplinen üblich. Peer-review-Verfahren können Double- oder Single-Blind sein, dann ist der Name des Autors oder der Autorin (und damit das bisherige Renommee) irrelevant für den Publikationserfolg. In einigen angesehenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften ist eine Publikation ohne einen großen Namen aber nicht möglich. Darum publizieren manche Promovierende gemeinsam mit ihrer Promotionsbetreuung oder im Projektzusammenhang mit anderen wissenschaftlichen Mitarbeitenden. Wie bereits erwähnt, ist es hier wichtig die Promotionsordnung zu diesem Thema genau zu studieren, um zu sehen, was möglich ist.

Es kann auch wichtig sein, mit einer Erklärung der Co-Autor*innen zu belegen, welchen Anteil die eigene Leistung an dieser gemeinsamen Publikation hat. Bei einer echten Co-Autorenschaft ist das nicht immer einfach, es lohnt schon im Schreibprozess die Rollen festzulegen und Anteile zu dokumentieren. Möglicherweise gibt es einen Vordruck in der Fakultät, der dann von den Co-Autor*innen ausgefüllt und unterschrieben werden muss. Falls das nicht der Fall ist, solltest Du die Co-Autor*innen selbst um eine Bescheinigung bitten, in der deutlich wird, welcher Dein Anteil war. Bei der Einreichung der fertigen Dissertation legst Du die Erklärungen jeder Co-Autorin und jedes Co-Autors dazu. Aufgeführt sein kann in dieser Erklärung, um welchen Beitrag es sich handelt, in welchem inhaltlichen Zusammenhang der Beitrag entstanden ist, welches Projekt/Institut beteiligt und wie der inhaltliche Entwicklungsprozess dieses Artikels war. Das hört sich jetzt viel an, aber letztendlich ist das in einigen Sätzen zu schaffen. Dazu kommt dann noch eine kurze Darstellung Deiner inhaltlichen Leistung sowie der Eigenbetrag an diesem Artikel in Prozent.

Ob Du das so ausführlich machen musst, wie hier vorgeschlagen, oder es nicht ganz so aufwendig ist, erfährst Du in der Promotionsordnung oder von deiner Promotionsbetreuung. Wichtig ist, dass diese Erklärung von allen Co-Autor*innen unterschrieben wurde.

Achtung: Die Vorgehensweisen weichen von Fach zu Fach und von Uni zu Uni ab. Wichtig ist es, dass Du vor Einreichung der Dissertation herausfindest, wie dies an Deiner Fakultät geregelt ist.

Das Peer-Review-Verfahren bei der kumulativen Promotion

Was muss man beachten und wie weist man es nach? Zunächst ist es auch hier wichtig, die Promotionsordnung gründlich zu lesen. Was sagt sie zum Thema Peer-Review? Wie viele der Publikationen sollen im Peer-Review-Verfahren gewesen sein? Nachweisen kannst Du es, indem Du die Verfahrensweise des Verlags dazu legst und für jedes peer-reviewte Paper einen Überblick erstellst, was wann wie gelaufen ist.

Es kommt auch ein bisschen darauf an, in welchem Fach Du promovierst. Wenn es eine größere Fakultät ist, kann es schon sein, dass nicht allen in der Prüfungskommission oder im Promotionsausschuss klar ist, welche Zeitschriften wie verfahren. Es kann auch sein, dass Du überhaupt nichts dazulegen musst, weil alle Beteiligten die Zeitschriften kennen. Das wirst Du herausfinden, wenn Du herumfragst, bzw. Personen befragst, die bereits promoviert sind. Verlässliche Auskunft darüber kann Dir der Promotionsausschuss geben – im Zweifelsfalle also lieber dort fragen bzw. auf der Webseite nachsehen, ob es Informationen dazu gibt.

Sicherheit VS Unsicherheit bei der kumulativen Promotion

Manchmal kommt die Frage auf, ob kumulativ zu promovieren unsicherer ist als eine Monografie zu schreiben. Schließlich ist man bei einer kumulativen Promotion auch von den Gutachten im Peer-Review-Verfahren abhängig. Und es kann sein, dass ein einzelner Artikel mehrfach überarbeitet werden muss, was natürlich weniger planbar ist.

Ich denke, beide Formen sind ähnlich sicher bzw. unsicher. Ein Peer-Review-Verfahren kann unter Umständen länger dauern, aber auch die Promotionsbetreuung gibt Feedback und ist manchmal nicht ganz so leicht zufriedenzustellen. Auch dort kann es eine Zeit lang dauern, bis das Feedback eingeht und es können ebenfalls mehrere Überarbeitungsschleifen notwendig sein. Darum ist das kein Indikator für Sicherheit oder Unsicherheit einer kumulativen Promotion.

Ist mein Fach für eine kumulative Promotion geeignet?

Die kumulative Promotion ist in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften aktuell noch nicht so verbreitet. Die Verfahren laufen möglicherweise noch nicht so routiniert wie in den Naturwissenschaften oder beispielsweise der Informatik. Darum kann es sein, dass es in manchen Fächern einen Mehraufwand für die Organisation gibt. Das sollte vor der Entscheidung für oder gegen eine kumulative Promotion geklärt werden.

In welchen Medien sind Beiträge für eine kumulative Dissertation möglich?

Die Promotionsordnung oder -betreuung regelt, welche Medien für die Beiträge einer kumulativen Promotion infrage kommen. Beispielsweise können die Beiträge in Fachzeitschriften der jeweiligen Disziplin publiziert werden. Das weiteren kann eine Publikation in Monografien anerkannter wissenschaftlicher Verlage publiziert werden. Letztendlich wird es aber eine Absprache mit der Promotionsbetreuung sein, welche Medien in Frage kommen.

Wer bestimmt eigentlich, was anerkannte Fachzeitschriften und wissenschaftliche Verlage sind?

Gute Frage! Zu Beginn der Promotion wird (idealerweise) mit der Promotionsbetreuung ein Publikationsplan vereinbart. In dem Zuge werden auch die Medien bestimmt – und da ist die Promotionsbetreuung Expert*in für die Fachzeitschriften. Bei der Planung lohnt sich auch ein Blick in die Publikationsliste der Promotionsbetreuung, um geeignete Fachzeitschriften zu identifizieren. In der Regel muss für jeden Artikel einzeln entschieden werden, welche Fachzeitschrift geeignet erscheint. Deshalb lohnt es sich bereits zu Beginn der Promotion eine eigene Liste an Zeitschriften zu erstellen, in denen man für die eigene Arbeit passende Artikel gelesen hat. Eventuell kann man da schon erfassen, ob diese Gebühren für die Veröffentlichung verlangen, ob sie Open Access anbieten und wie lange eine Veröffentlichung dauert. Zu letzterem gibt es manchmal offizielle Angaben durch den Verlag, ein Indiz kann aber auch die Publikationshistorie eines Artikels sein (z.B. auf dem Titelblatt Daten zum Tag der Einreichung, der Revision und der Annahme).

Übrigens kann es immer mal sein, dass der Publikationsplan nicht eingehalten wird, bzw. eingehalten werden kann. Mein Tipp: Jede Veränderung sollte mit der Promotionsbetreuung abgesprochen werden, um spätere Probleme zu vermeiden

Was meint ‚innerer Zusammenhang‘?

Mit dem „inneren Zusammenhang“ einer kumulativen Dissertation ist gemeint, dass die einzelnen Aufsätze in einem Themenspektrum geschrieben sind. Dabei geht es darum, dass die einzelnen Beiträge Bezüge zueinander haben und nicht zu verschiedenen Themen geschrieben worden sind. Da kumulative Promotionen auch nicht selten im Rahmen von wissenschaftlichen Projekten entstehen, ist davon auszugehen, dass die Inhalte der einzelnen Aufsätze auch im Zusammenhang des Projektes geschrieben werden bzw. das Projekt den inhaltlichen Rahmen bietet. Auch hier ist eine Beratung durch die Promotionsbetreuung dringend angeraten.

Wie der innere Zusammenhang dargestellt werden kann und wie die Einzelveröffentlichungen im Rahmenpapier erscheinen, ist auf verschiedenen Wegen möglich. Fragt in eurem Fachgebiet (oder in der Bibliothek) nach Beispielen für Rahmenpapiere bereits verteidigter Dissertationen und nutzt diese als Anregung.

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Veröffentlichung der Beiträge

Eine weitere häufig gestellte Frage: Müssen die Beiträge der kumulativen Promotion veröffentlicht sein oder genügt es, wenn sie zur Veröffentlichung angenommen sind? Ob die Beiträge publiziert sein müssen oder lediglich zur Veröffentlichung angenommen sein sollen, steht in der Promotionsordnung oder wird von der Promotionsbetreuung festgelegt. Manchmal muss mindestens die Publikationsfähigkeit nachgewiesen werden z.B. durch die Annahme und Präsentation auf einer wissenschaftlichen Konferenz. Das ist von Fakultät zu Fakultät verschieden und kann nur für jeden Einzelfall herausgefunden werden.

Muss ich eine kumulative Dissertation ausdrucken?

Eine einfache, aber wichtige Frage: Ja, auch eine kumulative Dissertation muss ausgedruckt werden. Sie besteht aus der Synopse, Mantel bzw./Rahmentext sowie den einzelnen Artikeln. Zu der Dissertation müssen alle formalen Anträge, die dazu gehören, wenn man eine Promotion einreicht, mit eingereicht werden. Zusätzlich zur kumulativen Promotion gehören die Bescheinigungen/Erklärungen zu den Co-Autor*innenschaften und zum Peer-Review-Verfahren.

Wie funktioniert die Bewertung der kumulativen Dissertation?

Die kumulative Dissertation wird genauso begutachtet wie eine Monografie. Das bedeutet, dass Erstgutachter *in und Zweitgutachter*in ein Gutachten verfassen. Eventuell kann die Begutachtung durch die Co-Autoren eingeschränkt sein. Das weitere Verfahren ist ähnlich wie bei einer Monografie, also Auslage der Arbeit und Disputation. Genaue Informationen dazu bietet die Promotionsordnung.

Muss ich eine kumulative Promotion veröffentlichen?

In den meisten Promotionsordnungen steht, dass die Promotionsurkunde erst vergeben werden kann, wenn die Dissertation veröffentlicht ist. Darum ist hier zu erfahren, wie die Veröffentlichung der gesamten Dissertation geregelt ist. Die einzelnen Beiträge können ja bereits veröffentlicht sein bzw. zur Veröffentlichung angenommen sein. Eine weitere Veröffentlichung würde bedeuten, dass womöglich die Rechte Dritter, nämlich der Verlage, verletzt werden. Die zusätzliche Veröffentlichung für die Dissertation kann einen Sonderstatus bei Verlagen haben, auch wenn schon veröffentlichte Artikel dort nicht Open Access sind. In jedem Falle sollten derlei Regelungen frühzeitig bei der Publikationsplanung und der Auswahl der Fachzeitschriften mit bedacht werden, um spätere Konflikte zu vermeiden.

Sollte es vorkommen, dass in der Promotionsordnung (noch) keine Regelung zur Endveröffentlichung einer kumulativen Promotion getroffen worden ist, ist es angebracht bei der Universitätsbibliothek nachzufragen. Meistens genügt es, eine bestimmte Anzahl von Druckexemplaren der Dissertation, im Eigendruck an die Universitätsbibliothek zu liefern. Die Universitätsbibliotheken haben oft Ansprechpersonen für dieses Thema.

Die Frage nach der Wissenschaftskarriere

Der Bundesbericht für den wissenschaftlichen Nachwuchs hat unter anderem das Ergebnis, dass Personen mit vielen Publikationen einen Vorteil bei der Berufung auf eine Professur haben. Natürlich spielen auch andere Aspekte eine Rolle, wie beispielsweise die Habilitation und die eingeworbenen Drittmittel.

Wenn Du anstrebst, in der Wissenschaft zu bleiben und Dich auf den Weg zu einer Professur machen willst, dann ist auf jeden Fall eine längere Publikationsliste nötig. Auch wenn Du aus einem anderen Grund viele Publikationen brauchst, ist es sinnvoll, bereits während der kumulativen Dissertation Publikationen zu sammeln.

Die Entscheidung bleibt schwierig

Eine Promotion, ob kumulativ oder eine Monografie ist immer ein Zusammenspiel zwischen Promotionsbetreuung und Promovierenden und ist von zahlreichen äußeren Faktoren abhängig. Die Entscheidung bleibt etwas schwierig, denn die Zukunft ist nicht vorauszusehen. Ist die Entscheidung einmal getroffen, sollte der gewählte Weg motiviert und mutig beschritten werden. Wenn aber von Anfang an Unsicherheit besteht, lohnt es sich auch, mit der Promotionsbetreuung zu besprechen, ob die Entscheidung gegebenenfalls umkehrbar ist. Eine Promotion ist immer nur bedingt planbar. Es wird wahrscheinlich immer mal der Zeitpunkt kommen, an die man sich wünscht, sich anders entschieden zu haben – aber so ist das Leben!

Das Exposé: Der erste Schritt bei der kumulativen Dissertation

Ist die Entscheidung für eine kumulative Promotion gefallen, geht es nun darum ein Exposé für das Promotionsprojekt zu schreiben. Wichtig: Das Exposé für eine kumulative Promotion ist etwas anders, als das für eine Monografie, einfach weil das Promotionsprojekt eine andere Form hat. Dass es sich bei dem geplanten Promotionsprojekt um eine kumulative Dissertation handelt, muss sich auch im Exposé widerspiegeln. Hier findest Du nun ein paar Anregungen, wie Du ein Exposé für Deine kumulative Dissertation verfasst.

Worauf muss ich achten, bevor ich mit dem Exposé beginne?

Davon haben wir bereits gehört: Prüfe entlang der Vorgaben der Promotionsordnung, wie viele Publikationen nötig sind und wie viele dieser Publikationen einen Peer-Review-Verfahren unterzogen sein müssen. Dementsprechend muss das Promotionsprojekt geplant werden, was sich im Exposé natürlich widerspiegeln sollte. In der Promotionsordnung könnte hinterlegt sein, in welchen Zeitschriften die einzelnen Artikel veröffentlicht werden dürfen. Allerdings ist es auch möglich, dass es keine Vorgaben gibt und die infrage kommenden Zeitschriften mit der Promotionsbetreuung besprochen werden. Möglich ist auch, dass es bestimmte Vorgaben für die Artikel gibt. Das gilt es im Exposé, auch besonders bei der Zeitplanung bzw. im Zeitplan zu berücksichtigen.

Ebenfalls ist in der Promotionsordnung zu ersehen, welchen Status die Artikel haben sollen (zur Veröffentlichung angenommen oder bereits veröffentlicht). Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Autor*innenschaft der einzelnen Publikationen, etwa wie viele der Publikationen in Alleinautor*innenschaft oder mit Co-Autor*innen geschrieben werden dürfen bzw. sollen. All das muss im Vorfeld der Planung, also hier im Exposé, aufgeschrieben sein.

Möglicherweise enthält die Promotionsordnung sogar Vorgaben für den Aufbau einer kumulativen Dissertation, etwa ob sie einen Rahmentext/eine Synopse und/oder eine Zusammenfassung enthalten soll und ggf. wie viele Seiten diese Texte beinhalten sollen. Du kannst dann auch den Aufbau des Exposés an dieses Muster anlehnen.

Aufbau des Exposés für die kumulative Dissertation

Das Exposé für eine kumulative Dissertation sollte neben den üblichen Inhalten wie Forschungsstand und Fragestellung zusätzlich einen Publikationsplan enthalten. Alle für die Dissertation geplanten Publikationen müssen konzipiert und im Exposé beschrieben werden.

Der Forschungsstand vor dem Publikationsplan ist letztendlich der Plan, wie die Synopse bzw. der Rahmentext aussehen soll. Der zeigt, wie Sie Ihr Promotionsprojekt in der Disziplin bzw. Teil-Disziplin, spezieller im Forschungsfeld, verorten. In den Abschnitten der einzelnen Publikationen im Publikationsplan kann dann der Forschungsstand noch konkreter ausgearbeitet werden. Du solltest vor dem Verfassen des Exposés bedenken, ob der gesamte Forschungsstand vor dem Publikationsplan steht oder ob Du einen allgemeinen Forschungsstand vorab stellen und einen differenzierten Forschungsstand für jede der geplanten Publikationen erarbeiten möchtest. Da ja auch eine kumulative Dissertation einen roten Faden haben muss, ist dieses Vorgehen empfehlenswert.

Gliederung des Exposés

Natürlich ist die Gliederung für ein Exposé meist nicht vorgeschrieben. Allerdings kann es sein, dass es Vorgaben dafür gibt. Diese Vorgaben lassen sich beim Gespräch mit der zukünftigen Promotionsbetreuung oder im Internet auf den Seiten des Promotionsausschusses finden, evtl. sind sie in der Promotionsordnung hinterlegt. Sollte eine Gliederung vorgeschlagen sein, würde ich empfehlen diese auch zu nutzen. Für alle anderen stelle ich hier eine Muster-Gliederung für das Exposé einer kumulativen Dissertation bereit.

Die hier vorgestellte Gliederung für eine kumulative Dissertationist ein Vorschlag und relativ grob beschrieben. Weitere Inhalte sind denkbar, die Tiefe des Themas und die Komplexität des Exposés sollten mit der Promotionsbetreuung verhandelt werden.

Gliederung:

1.Einleitung:

Du musst hier nicht unbedingt eine lange Einleitung oder ein Abstract schreiben, allerdings hilft eine kurze Einleitung den Leser*innen, den Text zu lesen und Dein Projekt schneller zu erfassen.

  1. Forschungsstand:

Der Forschungsstand muss systematisiert werden. Da die einzelnen Publikationen inhaltlich zusammenhängen, gibt es meist auch einen übergreifenden Forschungsstand. Entscheide, ob Du den Forschungsstand für die einzelnen Publikationen in Deiner Publikationsliste behandelst. Hier ist es wichtig, sich nicht zu verzetteln. Darum würde ich sogar empfehlen, vorher eine Concept-Map zu erstellen.

  1. Publikationsliste:

Dabei wird jede Publikation einzeln beschrieben, einzelne Forschungsprojekte mit ihrem Forschungsstand, Theorien, Methoden, usw. Hier werden dann auch, soweit vorhanden, bereits Co-Autor*innen genannt.

  1. Am Ende jeden Exposés steht die Literaturliste, sowie ein Arbeits- und Zeitplan. Hier ist es wichtig, dass Du beschreibst, wann welche Publikation eingereicht und überarbeitet wird.

Häufige Fragen zum Exposé für eine kumulative Dissertation

Eine der ersten Fragen ist wohl: Was ist, wenn ich die Anzahl der Publikationen noch nicht kenne? Du musst im Exposé die in der Promotionsordnung verlangten Publikationen aufführen. Sollten noch nicht alle Publikationen klar sein, das kann ja vorkommen, kannst Du das Exposé noch nicht einreichen. Empfehlenswert ist hier das Gespräch mit der Promotionsbetreuung.

Viele Promovierende fragen sich auch, ob die Literatur in den Publikationsplan gehört. In den meisten Fällen reicht es, wenn Du die Literatur in einer Literaturliste im Anhang des Exposés aufführst, genauso, wie es für eine Monografie üblich ist. Zur Sicherheit solltest Du, wie schon so häufig erwähnt, in die Vorgaben der Promotionsordnung schauen oder gegebenenfalls die Promotionsbetreuung fragen. Achte darauf, die Literatur des Forschungsstands und die Literatur, die im Publikationsplan verwendet wurde, in die Literaturliste aufzunehmen.

Ich hoffe, dieser ausführliche Überblick zum Thema kumulative Promotion hat Dir weitergeholfen. Falls Du aber noch weitere Fragen haben solltest, schick mir doch gerne eine Mail!

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Wie schreibe ich ein Exposé für eine kumulative Dissertation?

Das Exposee für eine kumulative Dissertation sollte neben den üblichen Exposee-Inhalten wie Forschungsstand und Fragestellung zusätzlich einen Publikationsplan enthalten. Alle für die Dissertation geplanten Publikationen müssen konzipiert und im Exposee beschrieben werden.

Der Forschungsstand vor dem Publikationsplan ist letztendlich der Plan, wie die Synopse bzw. der Rahmentext aussehen soll. Der zeigt, wie Sie Ihr Promotionsprojekt in der Disziplin bzw. Teil-Disziplin, spezieller im Forschungsfeld, verorten. In den Abschnitten der einzelnen Publikationen im Publikationsplan kann dann der Forschungsstand noch konkreter ausgearbeitet werden. …

Wie plane ich Publikationen für die kumulative Dissertation

Wann planst Du die alle Publikationen der kumulativen Dissertation im  Exposee?
Du solltest die Publikationen der kumulativen Dissertation auf jeden Fall im Promotionsexposee aufführen. Es ist allerdings ratsam, nur die geforderten Publikationen zu beschreiben. Auch wenn die Anzahl der Publikationen während der Promotionsphase letztlich höher sein kann als zunächst geplant, sollten nur die in der Promotionsordnung geforderten Publikationen im Exposee aufgeführt werden. 

In welchen Medien sind Beiträge für eine kumulative Promotion möglich?

Die Promotionsordnung oder die Promotionsbetreuung regelt, welche Medien für die Beiträge einer kumulativen Promotion infrage kommen. Beispielsweise können die Beiträge in Fachzeitschriften der jeweiligen Disziplin publiziert werden. Das weiteren kann eine Publikation in Monografien anerkannter wissenschaftlicher Verlage publiziert werden. Letztendlich wird es aber eine Absprache mit der Promotionsbetreuung sein, welche Medien in Frage kommen.

Was ist im Rahmen von Ko-Autor*innenschaft zu beachten?

Gemeinsam zu publizieren ist in manchen Disziplinen üblich. Peer-review-Verfahren können Double- oder Single-Blind sein, dann ist der Name des Autors (und damit sein bisheriges Renommé) irrelevant für den Publikationserfolg. In einigen angesehenen wissenschaftlichen Fachzeitschriften ist eine Publikation ohne einen großen Namen aber nicht möglich. Darum publizieren manche Promovierende gemeinsam mit ihrer Promotionsbetreuung oder im Projektzusammenhang mit anderen wissenschaftlichen Mitarbeitenden.

Zunächst ist es wichtig, die Promotionsordnung zu diesem Thema genau zu studieren. Manchmal ist es ausgeschlossen mit anderen zu publizieren oder die Möglichkeit der gemeinsamen Publikationen ist eingeschränkt, beispielsweise ein Aufsatz von dreien.

Zum anderen kann es wichtig sein, mit einer Erklärung der Ko-Autor*innen zu belegen, welchen Anteil die eigene Leistung an dieser gemeinsamen Publikation hat. Bei einer echten Co-Autorenschaft ist das nicht immer ganz einfach, es lohnt schon im Schreibprozess die Rollen festzulegen und Anteile zu dokumentieren. Möglicherweise gibt es einen Vordruck in der Fakultät, der dann von den Ko-Autor*innen ausgefüllt und unterschrieben werden muss. Falls das nicht der Fall ist, solltest Du die Ko-Autor*innen selbst um eine Bescheinigung bitten, in der deutlich wird, welches Dein Anteil war. Bei der Einreichung der fertigen Dissertation legst Du die Erklärungen jeder Ko-Autorin und jeden Ko-Autors dazu. Aufgeführt sein kann in dieser Erklärung, um welchen Beitrag es sich handelt, in welchem inhaltlichen Zusammenhang der Beitrag entstanden ist, welches Projekt/Institut beteiligt war und wie der inhaltliche Entwicklungsprozess dieses Artikels war. Das hört sich jetzt viel an, aber letztendlich ist das in einigen Sätzen zu schaffen. Dazu kommt dann noch eine kurze Darstellung Deiner inhaltlichen Leistung sowie der Eigenbetrag an diesem Artikel in Prozent.

Ob Du das so ausführlich machen musst, wie hier vorgeschlagen oder etwas weniger ausführlich, erfährst Du in der Promotionsordnung oder von deiner Promotionsbetreuung. Wichtig ist, dass diese Erklärung von allen Ko-Autor*innen unterschrieben wurde.

Achtung: Die Vorgehensweisen weichen von Fach zu Fach und von Uni zu Uni ab. Wichtig ist es, dass Du vor Einreichung der Diss herausfindest, wie das an Deiner Fakultät geregelt ist.

Wie kann ich von einer kumulativen Promotion zu einer Monografie wechseln?

Manchmal stellt sich erst im Promotionsverlauf heraus, ob eine kumulative Promotion oder eine Monografie die bessere Wahl gewesen ist. Oft ist die Zulassung zur Promotion dann bereits erfolgt und es müsste ein Wechsel zwischen einer Promotion mit Monografie zu einer kumulativen Promotion, oder umgekehrt, stattfinden. Ob das möglich ist, ist in der Promotionsordnung oder von der Promotionsbetreuung zu erfahren. Sollte die Promotionsordnung dazu keine Regelung bereithalten, lohnt sich ein Gespräch mit dem Promotionsausschuss. Möglicherweise kann ein begründeter Antrag auf den Wechsel der Publikationsform an den Promotionsausschuss gestellt werden. Nicht immer muss die Form vorab festgelegt werden, manchmal handelt es sich lediglich um eine einfache Absprache mit der Promotionsbetreuung.

Was ist eine kumulative Dissertation?

Eine kumulative Dissertation ist eine Dissertation, die aus mehreren wissenschaftlichen Publikationen, also Papers bzw. Artikeln in Fachzeitschriften besteht. Zusammen mit einem Manteltext bzw. einer Synopse ist können die Publikationen als Dissertation eingereicht werden.